Zukunft der Arbeitswelt 2030 – Anytime, Anywhere
am 10. Mai 2012 um 13:16Die Arbeitswelt der Zukunft wird von zwei Adjektiven gekennzeichnet: mobil und multilokal. Deutschland wird immer mehr eine globalisierte Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft, die durch den technologischen Wandel schneller, anspruchsvoller und kurzlebiger wird.
Dank Smartphones und Co. wird Selbstmanagement immer wichtiger, da das klassische Büro mehr und mehr verschwindet. Stattdessen arbeitet man 2030 von seinem Lieblingscafé oder von zuhause aus. Gleichzeitig kommt es durch die Globalisierung zu mehr Dienstreisen, Arbeitswege werden länger und der Pendelverkehr nimmt zu. Die neue Flexibilität richtet sich jedoch nicht nach dem Bedürfnis der Arbeitnehmer Job und Familie in Einklang zu bringen, sondern dem der Arbeitgeber, die immer und überall auf ihre Mitarbeiter zugreifen können.
Da die Trennlinie zwischen Berufs- und Privatleben immer mehr verschwimmt, steigt die Zahl der psychischen Erkrankungen und die Fälle von „Workaholismus“ nehmen zu. Die Arbeitswelt von 2030 ist gespalten in jene, die an ihren Aufgaben wachsen und psychisch gesund bleiben, und in die Mehrzahl derjenigen, die Probleme mit dem Emotionsmanagement haben und von ihrem Job krank werden. Daher besteht die Hauptaufgabe darin, ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und dem schonenden Umgang mit menschlichen Ressourcen zu finden. Andernfalls würde sich der bereits bestehende Mangel an Arbeitskräften nur noch verstärken.
















